Nierensteine: Operation | Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier | Therapie-Bewertung

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Therapiedetails

Krankheit | Symptom
Therapie | Prophylaxe
Therapie
Therapie-Art
Operation

Therapeut | Praxis | Klinik

Therapeut | Klinik
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier
Eines der 4 Krankenhäuser in Trier, das Einzige die eine urologische Abteilung besitzen

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Wer mag schon Krankenhäuser, aber manchmal sind sie eben dringend notwendig und ich war froh als ich gebraucht habe. Meine Erfahrung bezieht sich auf das Thema Nierensteine also Abteilung Urologie (keine andere Abteilung). Angefangen hat es dieses Jahr am 9.1.17, als ich zum Abend hin, noch in der Teamsitzung mich befindend, starke wehenartige Dauerbauchschmerzen bekam. Es ist schwer zu eschreiben, man hat dass Gefühl, eine schmerzhafte Wehe zu haben, die nicht enden will, das Bedürfnis aufs Klo zu müssen, aber nichts kommt. Da meine Schmerzen nicht aufhörten, trotz Einahme von 1500 mg Ibu und ich mich daheim nur noch auf dem Teppich krümmte, fuhr mein Mann mich ins Krankenkaus (Mutterhaus Trier) zum notärztlichen Bereitschaftsdienst. Wir kame auch sofort dran, ich beschrieb mein Leiden und der Ärztin war sofort klar, was es sein könnte (ich wäre im Leben nicht drauf gekommen!) Nachdem die erste Urinuntersuchung tatsächlich positiv war überwies sie uns sofort zum Brüderkrankenhaus. Bis dato wusste ich nicht, dass dies die Einzige Klinik mitn einer urologischen Abteilung war. Dort wurde ich sofort stationär aufgenommen. Am Folgetag wurde dann Kontrastmittelröntgen veranlasst, der einen Nierenstein im Harnleiter von ca. 6 mm zu Tage brachte. ich hatte aber noch immer eine gestaute Niere, weil der Stein im Harnleiter den Zugang zur Blase blockierte und der Urin nicht abfliessen konnte. Also legte man mir in einer kleinen OP eine Harnleiterschiene um die gestaute Niere zu erlösen plus einen Katheder. Den Katheder bin ich am Folgetag wieder los gewesen und wurde dann auch erstmal nach Hause entlassen mit einem OP Termin für eine endoskopische Steinentfernung durch eine Blasen- oder Harnleiterspiegelung. Das bedeutete für mich 5 Wochen warten und den Horror einer Harleiterschiene zu durchleben. Schmerzen, Blut im Urin und meist bettlegerich. Am 13.2.17 war es dann endlich soweit. Die ersehnte Operation stand bevor. Nachdem ich um 7:00 Uhr bereits im Krankenhaus antanzen musste, hieß es sich dann noch gedulden bis zur OP. Um halb neun war es dann endlich soweit. Irgendwann gegen 11:00 Uhr bin ich dann aus der Narkose vollständig ohne Nebenwirkung erwacht. Ich fühlte mich irgendwie befreit und gut. Erst etwas später registrierte ich das Röhrchen auf dem Nachttisch mit einigen Steinchen drinnen. 5 Steine wurden mir bei dieser Operationsmethode entfernt. Erst am nachmittag kam der Operateur und klärte mich kurzerhand auf, dass das noch nicht alle Steine seien, sondern sich noch welche in der Niere befinden würden, die man in dieser OP nicht herausbekommen hat. Ab dem 28.2. werde ich wieder ins Brüderkrankenhaus müssen für eine ESWL - Steinzertrümmerung durch Stoßwellen (Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie). Darüber werde ich später berichten, wenn ich sie hinter mir habe. Trotz allem war die endoskopische Steinentfernung recht Erfolgreich und kann sie nur weiterempfehlen.

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