Adipositas: Ernährungstherapie | MVKK Wiefelstede | Therapie-Bewertung

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Therapiedetails

Krankheit | Symptom
Therapie | Prophylaxe
Therapie
Therapie-Art
Ernährungstherapie

Therapeut | Praxis | Klinik

Therapeut | Klinik
MVKK Wiefelstede
TPID
41795
Mutter-Vater-Kind Klinik im Norden Deutschlands. Wiefelstede gelegen zwischen Bad Zwischenahn und Oldenburg, recht ländlich nahe der Nordsee. Therapiert mehrere Idikationen, hauptsächlich Atemwegserkrankungen aber auch Orthopädische Indikationen, Hypertonie u.s.w.

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Bin und war enttäuscht

Meine letzte Mutter-Kind Kur, die ich letztes Jahr (2016) vom 23.11. bis 14.12. angetreten bin. Eigentlich war es eine meiner selbstaugesuchten Wunschkliniken (2. Wahl). Aufgrund vieler positiver Bewertungen dachte ich richtig entschieden zu haben. Dem war leider nicht so.

Die Klinik:

Eine recht großzüge Klinik mit zwei verschiedenen Häusern (getrennt voneinander), Haus Ammerland und Haus Friesland, das einst mal ein Tennishotel vor 20 Jahren war. Es finden ca. 50 Familien Platz in dieser Klinik. Die Zimmer sind unterschiedlich groß und werden je nach Familiengröße zugeordnet. In der Klinik befindet sich im Haupthaus Friesland eine Rezeption, der Zugang zum klinikeigenen MABS (Motorik Aktiv Bewegung Sport) ein Indoorspielplatz. Es befindet sich auch eine Werkstatt im Haupthaus, wo regelmäßig Kreativangebote stattfinden. Nur ca. 100 m entfernt liegt das Swemmbad (ein Hallenbad und Freibad) dass von der Klinik für Therapien und Freizeit kostenfrei bzw. stark vergünstigt genutzt werden kann. Zur Klinik gehört eine Doppelarztpraxis, ein Physiobereich, sporttherapeutischer Bereich und ein mehrgruppiges Kinderhaus, die Kinder von 0-16 Jahren beherbergen, während die Eltern in den Anwenungen sich befinden. Betreuungszeiten sind von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr , für Kinder ab 3 Jahren durchgehend ab Frühstück über Mittag bis zum Ende. Kinder unter 3 Jahren haben gesonderte Zeiten, da die Kinder mit Ihren Eltern die Mahlzeiten zusammen einnehmen.

Das Zimmer:

Unser Zimmer, das wir anfänglich zugeteilt bekamen, war wirklich lächerlich. Eine Karnickelbuchte wäre größer. Ein kleines Zimmer, zwischen zwei Flureineinheiten, maximal 15 qm groß. Es befand sich in diesem kleinen Raum ein Bett an der Wand, ein Doppelstockbett auf der anderen Seite, ein Schreibtisch, ein Fernseher, ein Schrank, ein Telefon und ein Duschbad. Viel Bewegungsfreiheit hatten wir nicht. Nachdem ich andere Zimmer gesehen habe, die 3 bis 4 mal so groß waren wie das unsrige Zimmer, fand ich unser Zimmer echt murkelig klein. Wir hatten jedoch nach 1 1/2 Wochen Glück und durften in ein wesentlich größeres Zimmer für die restlichen 1 1/2 Wochen ziehen. Das Zimmer genau über uns, wurde dann unseres. Zwar wieder im Zwischenflurbreich, aber um einiges größer mit zweiter Ebene.

Die Ärzte:

Am Anfang fand ich den Dr. Opala ja noch recht nett, also bei der Erstuntersuchung. Aber als ich dann meinen Therapieplan erhielt, war es schon rum mit der Sympathie. Mein Plan war so lächerlich bestückt, kaum Therapien und sehr viel Freizeit. Bei meiner Tochter wurde eine Therapie aufgeschrieben, sie sowas von unnötig war. Ich war mit ihr wegen Ihres ADS dort, was hat sie bekommen...Inhalationstherapie...muss man nicht verstehen. Wegen ihrer Krankheit hatte sie lediglich Psychomotorik, das war echt alles. Gebracht hat ihr diese Kur genauso viel, wie mir, nämlich nichts. Die Frau Dr. Elias ist eher eine Sportmedizinierin, eigentlich nett, aber eben nur soalnge du nach ihrer Pfeife tanzt, wie bei Dr. Opala eben leider auch. 

Therapeuten:

Ich kann von nicht all zu vielen Therapeuten berichten. In der Physioabteilung bin ich leider an drei verschiedene Physiotherpeuten geraten, es wechselte bei mir leider, da hätte ich mir eine Konstante gewünscht, die ich leider erst zum Ende der Kur bekam. MTT Sport war für mich lächerlich, das bisschen was ich machen durfte hab ich mit einer Arschbacke abgearbeitet. Aber die Petra war wirklich sehr nett. Ansonsten gab es noch Vorträge. Achja meine Psychotherapeutin möchte ich hier noch lobend erwähnen. Ich hatte wirklich drei wundervolle und helfende Gespräche mit einer Frau, die mir so richtig gut getan haben.

Indikationen:

Neben Atemwegserkrankungen aller Art, wird in der KLinik unter anderem auch die Hypertonie, Herz-Kreislauferkrankungen, Orthopädische Erkrankungen, Hauterkrankungen, wie Nerodermitis behandelt. Außerdem auch Erschöpfungserkrankungen und Ernährungsprobleme.

Therapien:

Kneippsche Güsse, Bewegungstherapie, Asthma Trainingskurse, Inhalationstherapie, Ruhe und Entspannungstherapien wie Fange und Massagen oder Heilbäder, Neurodermitis Trainingskurse, physikalische Therapien, Psychotherapie, Ernährungsberatung und praktische Übungen in der eigenen Küche sowie Entspannungstechniken, Schwimmtherapien u.s.w.

Allgemeine Erfahrung:

Wir waren wirklich in der Kurzeit vom Pech verfolgt, meine Tochter erkrankte nach knapp einer Woche das erste Mal an Würmern. Das wurde dann auch behandelt, jedoch schlug die Behandlung nicht so an wie sie sollte, sondern meine Tochter war geplagt von den derben Nebenwirkungen. Ihre Therapien fielen meist dadurch flach und sie lag dann oft nur im Zimmer. Erst nach einer Woche bemühte sich der Dr. Opala nachdem ich gedroht hatte alles abzubrechen, darum, dass meine Tochter von den hässlichen Nebenwirkungen befreit würde. Und siehe da, nach einem Tag war sie Beschwerdefrei. Tjadas war aber nicht das Ende vom Lied. Seit mehr als einer Woche grassierte ein richtig fieser Magen-Darm Virus in der Klinik, den die Ärzte nicht in den Griff bekamen mit ihrer Homöpathie, die sie dort an den Tag legten. Jegliche Therapeuten erkrankten sogar daran, Therapien fielen aus, Schule fiel flach und mehr als die Hälfte der dortigen Patienten lagen flach und das nicht nur einmal sondern öfter. Und wie soll es anders sein, meine Tochter hatte den Virus mitgenommen und ich auch. Kurz aber heftig bei mir, meiner Tochter jedoch nicht. Zwei Tage vor Ende der Kur, habe ich nach Bitten und Betteln bei den dort ansässigen Ärzten und auch Rücksprache der Klinikleitung gegen deren Einwilligung meine Kur abgebrochen. Sie wollten uns einfach nicht gehen lassen, obwohl uns die Kur am letzten Tag nichts mehr gebracht hätte, da es meinem Kind wirklich schlecht ging. Nichts desto Trotz sind wir heim gefahren....Nur wenige Tage nach Abbruch der Kur (kurz vor Weihnachten) erhielten wir die Quittung für den Abbruch. Eine saftige Rechnung. Ich habe es nicht eingesehen, für diese Klinik auch nur einen Cent zu zahlen. Habe Widerspruch eingelegt und bis zum heutigen Tage nichts mehr gehört von der Klinik.

Fazit:

Nein ich kann diese Klinik nicht weiterempfehlen. So wie sie mit den Patienten (vor allem die Ärzte) umgegangen sind, ist echt unter aller Kanone. Einige durften abbrechen aufgrund von Krankheit, andere wurden gezwungen dort zu bleiben, ansonsten müssen sie die Kur selber bezahlen, als mit Drohungen. Uneinsichtige Ärzte und Leitung. Einmal und ehrlich gesagt nie wieder. Ich bin nicht die Einzige die aus diesem Kurgang dies so unterschreiben und genauso sehen würde.


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