Das Erbe der Elfen

 
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Klaus Klaus  
 
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„Das Erbe der Elfen“ handelt von Geralt dem Hexer und ist der Beginn einer fünfteiligen Romanserie, geschrieben von Andrzej Sapkowski. Hier geht es vor allem um Ciri, die Thronerbin des Reiches und ihr Verhältnis zum Witcher. Neben dieser Serie gibt es noch andere Bücher über den Hexer, die aber nicht direkt mit dieser Serie im Zusammenhang stehen. Da sie zeitlich anders angesiedelt sind bzw. nur Kurzgeschichten beinhalten.

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Das Erbe der Elfen

Nachdem ich einen der Kurzgeschichten-Bände vom Hexer gelesen hatte und eher enttäuscht zurückblieb, da mir das Format nicht sonderlich gefiel und ich keine kurzen Geschichten mochte, wollte ich dem Hexer, aufgrund der positiven Kommentare, noch eine zweite Chance geben. Diese Entscheidung war goldrichtig. Im großen Format, eine Geschichte, die sich über mehrere Bücher verteilt, kann der Hexer so richtig auftrumpfen. Erwachsenen Fantasy in absoluter Bestform. Derbe Begrifflichkeiten. Sex. Spritzendes Blut. Hier wird nichts ausgelassen. Dazu eine packende Geschichte, die nicht nach ein paar Seiten gleich wieder endet. Es ist schwer das Buch allein zu bewerten. Seine ganze Genialität entfaltet sich über die gesamte Buchreihe und wenn man nur dieses Buch liest fehlt einem evtl. der entsprechende Abschluss. Mich hat das nicht gestört, da ich nach kurzer Zeit sofort entschieden habe, dass ich alle Bücher der Reihe lesen muß. 

Es gibt bei der Serie genau einen Kritikpunkt. Der gleiche, den ich bereits beim „Das Lied von Eis und Feuer“ anbringen mußte. Die Romane sind so verdammt gut und gezielt für Erwachsene geschrieben, dass ich mit glattgebügelter Familien Fantasy nicht mehr viel anfangen kann. Vor vielen Jahren fand ich „Der Herr der Ringe“ wirklich großartig. Mittlerweile mußte ich meine Ansicht dazu etwas überdenken. Es ist immer noch eine tolle Geschichte. Nur bin ich ein Freund von Erwachsenenliteratur und das ist mir alles zu sauber. Zu glattgebügelt. Seit ich weiß wie es sein kann, langweilt mich diese Art der Fantasy ein wenig.

Der Hexer ist hier ganz anders. Da wird geflucht und rumgehurt als gebe es kein Morgen mehr. Das darf natürlich nicht zum Selbstzweck verkommen. Wenn es aber sinnvoll in die Geschichte eingebunden wird, und das ist hier der Fall, dann erweitert es die Glaubwürdigkeit der Welt ungemein. 

Das Buch ist sehr gut geschrieben und liest sich einfach. Man kann es vor Spannung kaum aus der Hand legen. Natürlich gibt es einige Passagen, die der ein oder andere Leser als „Längen“ empfinden könnte. Mich stört soetwas aber nicht, da es hilft die Welt, in der die Geschichte spielt, besser kennenzulernen.


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