Asphalt Tribe

 
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Ausgabe

Jahr
2007
Morton Rhue hat in diesem Buch, den Überlebenskampf einer Gruppe Jugendlicher in seiner tatsächlichen Brutalität beschrieben, ohne Übertreibung und Schönmalerei. Der Autor beschreibt hier ungeschönt das Leben auf der Straße, wie die Kids endlich was in den Magen bekommen, ihren nächsten Schlafplatz finden und vor allem nicht den Gefahren der Obdachlosigkeit zu erliegen, wie Drogen, Alkohol oder Krankheiten.

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Ein gutes Morton Rhue Buch

Wieder ein tolles Buch vom Schriftsteller Morton Rhue der auch das bekannte Buch "Die Welle" geschrieben hat. Mit Asphalt Tribe soll auf eine Problematik aufmerksam gemacht werden, die es überall auf der Welt gibt. Obdachlose Straßenkids, die von zu Hause abgehauen sind, wegen Misshandlungen, Missbrauch, emotionale Vereinsamungen und völlig zerbrochene Familienverhältnissen. Immerhin nehmen sich die Jugendlichen nicht aus lauter Verzweiflung das Leben oder nehmen einfach alles so hin und ertragen ihr Schicksal, nein sie "beweisen" Mut und Entschlossenheit den harten Kampf auf der Straße aufzunehmen und zu Überleben. Sie verzichten auf jedes Minimum an Lebensstandart, ein Bett, eine Heizung, eine Toilette oder auch regelmäßiges Essen. Sie müssen ihr Leben selbst in die Hand nehmen und schauen, wo sie Essen herbekommen, einen Schlafplatz finden, nicht in den Drogen oder Alkoholsumpf versinken, sich Krankheiten einfangen und sich gegen die "Welt" behaupten. Morton Rhue schafft es in diesem Buch, uns die Welt der Straßenkids. "Maybe" erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht, für den Leser eine gute Ausgangsposition, dass es nicht wechselt, sondern wie "Maybe" gesehen und erlebt hat, ein Stück weit miterlebt. Ich finde das Buch prima geschrieben, nicht nur für Jugendliche lesbar, nein ich als Mama hab mich mit diesem Thema ebenfalls auseinandergesetzt. Mein Kind ist 15 Jahre und kommt wirklich aus behüteten Verhältnissen, während ich die Geschichte meine Freundin beobachte, wo die familiären Verhältnisse alles andere als in den richtigen Bahnen laufen und eines ihrer zwei Kinder tatsächlich "ausbricht" aus diesem Leben. Von daher für mich umso interessanter zu erfahren, was auf dieses Kind zukäme, wenn es irgendwann das Elternhaus verlässt und auf der Straße landen würde. Morton Rhue hat hier gezielt nicht nur für Jugendliche ein Buch geschrieben, sondern auch für Eltern um sie ein Stückweit "aufzurütteln". Erschreckend und beklemmend zugleich ist dieses Buch in meinen Augen. Aber absolut lesenswert.

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