Burg Ramstein bei Kordel

Burg Ramstein bei Kordel

 
0.0
 
5.0 (1)
122   0   5   0   0
Bridlin Bridlin  
 
Bewertung schreiben
Strasse/Nr.
Burg Ramstein
PLZ
54306
Stadt
Kordel
Land
Deutschland

Fotos

Karte

Move Map
Start/Ziel tauschen

Benutzer-Testberichte

1 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
5.0
Gesamteindruck 
 
5.0  (1)
Preis-Leistungs-Verhältnis 
 
N/A  (0)
Zustand / Modernität 
 
5.0  (1)
Vielseitigkeit 
 
5.0  (1)
Sicherheit 
 
5.0  (1)
Sauberkeit / Hygiene 
 
5.0  (1)
Familienfreundlichkeit 
 
5.0  (1)
Gastronomie 
 
5.0  (1)
Ablauf / Wartezeiten 
 
5.0  (1)
Weiterempfehlung 
 
5.0  (1)
Haben Sie schon einen Nutzeraccount? oder Account anlegen
Gesamtbewertung 
 
5.0
Gesamteindruck 
 
5.0
Preis-Leistungs-Verhältnis 
 
N/A
Zustand / Modernität 
 
5.0
Vielseitigkeit 
 
5.0
Sicherheit 
 
5.0
Sauberkeit / Hygiene 
 
5.0
Familienfreundlichkeit 
 
5.0
Gastronomie 
 
5.0
Ablauf / Wartezeiten 
 
5.0
Weiterempfehlung 
 
5.0

Bei Wanderungen mal mitnehmen

Wieder auf einen unserer Wandertouren, haben wir die Burg Ramstein bei Kordel hautnah zu Gesicht bekommen. Die Burg Ramstein steht auf einem gewaltigen Sandsteinfelsen bei Kordel im unteren Kylltal. Die Anlage, die um 900 gegründet und unter Kurfürst Balduin von Luxemburg um 1325 fertiggestellt wurde, war später meist Landsitz der Trierer Domdechanten, bis sie 1689 gesprengt wurde. Burg Ramstein besteht aus einer Kernburg und den zur Anlage gehörigen Wirtschaftsbauten auf einem etwa 37 x 57 Metergroßen Areal in ovaler Form. Von der einstigen Ringmauer und den Ecktürmen sind nur noch geringe Reste vorhanden. Die gotische Hauptburg besteht aus einem Wohnturm auf trapezförmigem Grundriss mit Ausmaßen von 13 x 10,8  Metern. Dessen etwa 1,35 Meter dicken Außenmauern aus Bruchstein waren früher geschätzte 25 Meter hoch und umfassten vier Geschosse. Von diesen sind nur noch drei, an manchen Stellen sogar noch nur zwei, Etagen mit einer maximalen Höhe von 18 Meternerhalten. An den Innenseiten der Mauern sind die Löcher der ehemaligen Deckenbalken sowie Reste von Sitznischen und Kaminen erkennbar. Als Gewände kam grauer und roter Sandstein aus der Umgebung zum Einsatz. Die Turmfenster besitzen überwiegend gotische Dreipassblenden. Recht gut erhalten ist das 1,55 Meter breite und 2,45 Meterhohe Eingangsportal an der Westseite des Turms, das durch einen 4,70 Metermessenden Halsgraben von der Vorburg  getrennt ist. Diesen überbrückte früher eine wohl hölzerne Fallbrücke.Einst gelangte man von der Vorburg aus über eine in den Fels gehauene Steintreppe dorthin. Ansätze ihrer Treppenstufen sind heute noch auszumachen. Die Geschosse des Turms konnten über Wendeltreppen in zwei runden, aus Haustein errichteten Treppentürmen an der Nordost-Ecke und an der Außenseite der Südwand neben dem Haupteingang erschlossen werden. Im Erdgeschoss befand sich der größte Kamin des Hauses, weshalb vermutet werden darf, dass sich dort die Küche befand.Drei weitere Kamine existierten im ersten Obergeschoss, das früher durch eine Fachwerkwand in zwei Hälften unterteilt war. Vielleicht befanden sich dort die privaten Wohnräume des Burgherrn. Das zweite Obergeschoss wurde von einem einzigen großen Saal eingenommen, der vermutlich für Festlichkeiten, Empfänge und Sitzungen genutzt wurde.Fehlende Kamine im dritten Obergeschoss und damit keine Möglichkeit der Beheizung deuten darauf hin, dass sich dort die Unterkünfte für Bedienstete befunden haben.

Richtlinien
Ja - Ich stimme den Rezensionsrichtlinien zu
Zuwendung
Ich habe keine Zuwendung (Geld oder Produkt) erhalten
Info
Für diesen Testbericht und ggf. zugehörige Bilder/Videos hat der/die Ersteller/in Testerpunkte in der Community erhalten.
War dieser Beitrag hilfreich für Sie?