Ständige Vertretung

 
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Roswitha Roswitha  
 
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Strasse/Nr.
Im Fleet Bremen 08
PLZ
28195
Stadt
Bremen
Land
Deutschland

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Benutzer-Testberichte

1 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
3.0
Speisen-Auswahl 
 
3.0  (1)
Freundlichkeit/Service 
 
3.0  (1)
Optik (Speisen) 
 
3.5  (1)
Speisen-Zubereitung 
 
3.0  (1)
Materialqualität (Speisen) 
 
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Geschmack 
 
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Menge 
 
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Ambiente 
 
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Sauberkeit 
 
3.0  (1)
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Essen in deutscher Vergangenheit

Die „Ständige Vertretung“ befindet sich in einer Handwerksstraße Bremens, der sogenannten „Bötcherstraße“. Diese liegt direkt in der Innenstadt und somit sehr gut zu Fuß oder auch mit der Straßenbahn zu erreichen. Bei diesem Lokal handelt es sich um ein rheinländisches Restaurant mit geschichtlichem Hintergrund.

Der erste Eindruck war etwas merkwürdig. Es wirkte als käme man in ein sehr großen Wohnzimmer der Großeltern die ihrer jahrelange Lebenserinnerungen an die Wände gehängt haben. Überall hängen schwarz-weiß Fotos und Andenken aus „alten Zeiten“. Kaum eine Ecke an der die Tapeten sich zeigen. Alles vollgehängt. Ich fühlte mich im ersten Augenblick ziemlich erschlagen, gewöhnte mich auch während unseres Aufenthaltes nicht so recht daran. Alles wirkte irgendwie dunkel. Rustikal, aber doch etwas ungemütlich. Zudem ist es in diesem Lokal doch recht eng. Es scheint fast so als würden die Betreiber nach dem Motto gehen: Wir nehmen jeden Gast der hier irgendwie reinpasst.
Trotz allem war das Lokal sehr gut besucht. Wer hier mit einer größeren Gruppe aufschlägt sollte unbedingt vorher reservieren! Zum Glück waren wir so schlau. Leider war es nicht möglich mit allen 15 Personen zusammen zu sitzen. Man hatte uns drei Tische reserviert an denen je 6 Personen Platz gefunden hätten, so das wir wenigstens nicht komplett auseinandergerissen wurden.

Als wir saßen kam auch recht schnell einen Bedienung um uns die Speisekarten zu bringen und schon einmal unsere Getränkebestellungen aufzunehmen. Bis die bestellten Getränke dann kamen verging allerdings eine ganze Weile. Ich würde mich ja nicht beschweren, denn der Laden war wirklich voll, aber wenn die Gäste sehen dass das Personal statt zu arbeiten in den Gängen steht und Privatgespräche führt ärgert mich das schon ein wenig...
Wir bekamen die Getränke und gleichzeitig wurde unsere Essensbestellung aufgenommen. Unser Essen lies auch wieder eine Weile auf sich warten. Wer einen Abstecher in dieses Lokal macht sollte das nicht mit richtig knurrendem Magen tun, denn bis man wirklich etwas zwischen die Zähne bekommt vergeht eine Menge Zeit.

Ich entschied mich für etwas typisch Norddeutsches: Labskaus. Als Getränk gab es für mich zum Essen eine Cola und als Absacker danach einen Kaffee. Besonders witzig sind die Teller auf denen die Speisen serviert werden: Sie sind mit alten Zeitungsausschnitten am Rand bedruckt, so das man auch ein wenig Geschichte lesen kann.
Auch wenn der Service etwas dauert so sind die Mitarbeiter doch freundlich, beantworten gerne Fragen und geben auch gerne Tipps für das „Sightseeing“.
Die Preise sind okay. Keine wirklichen Schnäppchen, doch wenn man bedenkt das es sich um ein Innenstadtlokal handelt völlig akzeptabel:
Mein Mittagessen kostete mich 8,90 €, die Cola (0,4 l) 3,90 € und der Kaffee danach (Tasse) 2,10 €. Weitere Preise (die Bestellungen meiner „Mitesser“): Pfirischsaft (0,2 l) – 2,30 €
Apfelschorle 2,10 € (0,2 l), 3,90 € (0,4 l), Bionade 2,80 €, Flammkuchen Spinat 7,80 €, Schnitzel mit Pommes 9,90 €, Tomatensuppe 4,40 €.

~ Hintergrund ~
Geschichte, Idee, Konzept und Name der „Ständigen Vertretung“ (abgekürzt: „StäV“) hängen eng zusammen mit der jüngeren deutschen Geschichte. Zwischen der Bundesrepublik und der DDR gab es keine „Botschaften“, sondern „Ständige Vertretungen“ in Bonn und Ost-Berlin. Als die Mauer fiel, entbrannte ein heftiger Streit zwischen alter und neuer Hauptstadt. Bonn unterlag knapp. Etwa 50.000 Rheinländer zogen 1998 nach Berlin. 40 Jahre Bonn waren Geschichte. Diese spannende Zeit wird in der „StäV“ dargestellt.
[Quelle: http://www.staev.de]

~ Fazit: ~
Die “Ständige Vertretung” nennt sich gerne selbst “Das-Polit-Kult-Lokal“. Politik gibt es hier wirklich jede Menge, besonders die ganzen Fotos vermitteln einen guten Eindruck in die letzten Jahrzehnte. Man fühlt sich ein wenig als würde man in einem Geschichtsbuch sitzen.

Das Essen ist lecker und macht satt, wenn auch meiner Meinung nicht alles was angeboten wird rheinländisch ist. Die Preise sind durchschnittlich.
Der Service dauert leider ein wenig und das Ambiente wirkt insgesamt ein wenig düster.

Alles in allem aber einen Abstecher wert.

In aller Kürze:

Positiv:
zentrale Lage, nettes personal, leckeres Essen, . .
Negativ
teils Service, teis Ambiente, . . .
Richtlinien
Ja - Ich stimme den Rezensionsrichtlinien zu
Zuwendung
Ich habe keine Zuwendung (Geld oder Produkt) erhalten
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