Ohrenkerzen Test | Reinigung und lokale Wirkung

Landläufig ist der Begriff Ohrenkerze üblich – eigentlich ist der korrekte Ausdruck Hopi-Kerze. Verschiedene Völker nutzen diese traditionelle Form der Ohrenreinigung, vor allem die Hopi-Indianer, die den Begriff prägten. Diese leben in Arizona und haben wahrscheinlich keine Kenntnis davon, dass die Ohrenkerzen seit den 90er Jahren auch in Europa hergestellt werden.

Die verschiedenen Produkte der Hersteller haben einige Gemeinsamkeiten: so handelt es sich immer um einen Hohlkörper, der zwischen 20 und 30 cm lang ist. Die Form kann etwas abweichen – von zylinder-bis tricherförmig. Wichtig beim Kauf ist, dass man auf einen Sicherheitsfilter achtet. Dieser sorgt dafür, dass das verbrannte Wachs der Kerzen nicht in den Gehörgang fliesen kann. Er ist somit äußerst notwendig, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Bei einigen Herstellern wird das Ende der Kerze mit einer Art Alufolie umwickelt. Dies schützt gegen Wachsrückstände

Ohrenkerzen Test: Die Inhaltsstoffe

Jeder Hersteller weicht mit seiner Rezeptur ein wenig ab. Jedoch sind meist folgende Stoffe in Ohrenkerzen enthalten:

  • Baumwolle
  • Honigextrakte
  • Bienenwachse
  • Ätherische Öle
  • Naturgaze
  • Zerkleinerte, meist pulverisierte Heilpflanzen und Kräuter

Allen Herstellern gemein ist, dass die Ingredienzien natürliche Rohstoffe sind. Der Vertrieb erfolgt meist über Naturheil- oder Bio-Läden.

Ohrenkerzen: Behandlung vom Fachmann

Viele Heilpraktiker und andere Dienstleister im Wellnessbereich bieten die Behandlung mit der Ohrenkerze an. Eine andere Variante ist, sich im Urlaub am Stand in manchen Ländern behandeln zu lassen, doch hier sei Vorsicht angeraten, denn die hygienischen Zustände können mehr schaden als nutzen.

Zu Hause ist die Behandlung ebenfalls möglich, allerdings sollte dabei eine zweite Person zur Verfügung stehen.

Entspannung pur mit Ohrenkerzen

Das Ritual soll vor allem für Entspannung sorgen. Man legt sich auf die Seite, und der Zweite führt die Kerze vorsichtig durch drehende Bewegung senkrecht in das Ohr ein. Der Gehörgang soll dabei luftdicht verschlossen werden. Praktischerweise wird die Kerze zuvor durch einen Pappteller geführt, sodass eventuell heruntertropfendes Wachs nicht das Gesicht trifft.

Die Funktionsweise von Ohrenkerzen

Das Anzünden der Kerze bewirkt zunächst, dass im Ohr ein Überdruck entsteht. Später entsteht ein Luftdruck nach oben, wodurch es zu einer Druckentlastung kommt. Entgegen anderer Meinungen ist das Verbrennen der Kerze nicht geeignet, um Ohrenschmalz aus dem Ohr zu befördern. Das Ritual soll lediglich entspannend sein und auf bestimmte Bereiche des Körpers einen positiven Einfluss haben.

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